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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 206 mal aufgerufen
 Weihnachten und Winter 2015/16
peter5886 Offline

Admin


Beiträge: 1.078

29.11.2015 10:05
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...♪♫ Zitat · antworten

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen 1. Advent!

Ihr wisst nun, wo der Adventskranz und der Adventskalender herkommen.
Es fehlt noch die Adventszeit selbst:

Die Kirche bezeichnet den Advent als die Zeit „freudiger Erwartung”, in der sich die Christen auf die Ankunft Jesu Christi vorbereiten. Das Wort „Advent” stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Ankunft”.
Erste Vorläufer der Adventszeit finden sich im antiken Gallien und Spanien. Die Adventszeit begann damals bereits nach dem Martinsfest am 11. November. Sie war damals jedoch weniger feierlich sondern eine Buß- und Fastenzeit.

Die Adventszeit feierlich zu begehen hatte seinen Anfang im 5. Jahrhundert in der Gegend des italienischen Ravenna, sie beschränkte sich jedoch zunächst auf den letzten Sonntag vor Weihnachten. Im 6. Jahrhundert wurden durch Papst Gregor der Große die vier Adventssonntage festgelegt, in dieser Zeit wurde in Rom auch die Adventsliturgie eingeführt, die sich im Mittelalter durch den Franziskanerorden immer mehr verbreitete und 1750 durch Papst Pius V. endgültig für die gesamte Kirche festgelegt wurde.

Die heute gültigen Adventsliturgien
1. Adventssonntag: „Der kommende Herr” (Matthäus 21, 1-9)
2. Adventssonntag: „Der kommende Erlöser” (Lukas 21, 25-33)
3. Adventssonntag: Johannes der Täufer als „Der Vorläufer des Herrn” (Matthäus 11, 2-6)
4. Adventssonntag: „Die nahende Freude” (Philipper, 4,4-7)

Peter

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peter5886 Offline

Admin


Beiträge: 1.078

06.12.2015 15:27
#2 2. Advent und Nikolaustag Zitat · antworten

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen 2. Advent und einen glänzenden Nikolaustag!


Dieses Lied dürfte bekannt sein. Es ist das älteste Adventslied, es wurde 1623 von Pastor Georg Weissel anlässlich der Einweihung einer neuen Kirche in Königsberg - der Altroßgärter Kirche - geschrieben. Der Text orientiert sich an Psalm 24.

Es gibt eine Geschichte zu diesem Lied
Durch die neue Kirche stand erstmals auch den Alten und Armen am Ort eine Möglichkeit zur Verfügung am kirchlichen Leben teilzuhaben.
Der Weg zur Kirche führte jedoch am Haus eines reichen Kaufmanns namens Sturgis vorbei, der den Anblick der alten und zerlumpt gekleideten Leute überhaupt nicht mochte. Er kaufte einfach das Grundstück, über das der Weg führte, und ließ einen hohen Zaun errichten, sodass der Weg zur Kirche versperrt war.
Im Advent versammelte Pastor Weissel den durch viele Alte und Gebrechliche verstärkten Gemeindechor vor dem Tor des Zauns und sie sangen „Macht hoch die Tür”. Sturgis kam ins Grübeln, schließlich entschloss er sich das Tor zu öffnen und alle in sein Haus einzuladen und zu bewirten.

Dieses Lied wurde im persönlichen Wort im aktuellen Gemeindebrief meiner Kirchengemeinde aufgegriffen, dieses persönliche Wort endet mit diesem Satz:

Zitat
Lassen wir uns wie der Kaufmann von dem Lied und Gottes Liebe berühren und uns und verschlossene Türen öffnen und nach Möglichkeiten der Hilfe und Barmherzigkeit suchen.


Peter

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peter5886 Offline

Admin


Beiträge: 1.078

13.12.2015 15:36
#3 3. Advent Zitat · antworten

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen 3. Advent!


Die Weihnachtsgeschichte zum 3. Advent
Erwin Perzy war ein Wiener Chirurgieinstrumentenmechaniker und lebte im 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Er wollte eine leistungsfähige Lichtquelle für chirurgische Eingriffe entwickeln und versuchte die bis dahin genutzte Schusterkugel und die kurz zuvor durch den US-amerikanischen Erfinder Thomas Alva Edison entwickelte elekrische Glühbirne dahingehend weiterzuentwickeln.
Eine Schusterkugel ist ein wassergefüllter, kugelförmiger Glaskolben, mit dem das Licht der Sonne oder einer Öllampe wie mit einer Sammellinse fokussiert und verstärkt wurde. Bevor es Glühbirnen gab, wurden Schusterkugeln verwendet, um insbesondere den Arbeitsplatz auszuleuchten.

Perzy versuchte zunächst durch die Zugabe von Glasspäne den Brechungseffekt zu erhöhen, allerdings sank die Glasspäne zu schnell wieder zu Boden. Schließlich versuchte er es mit Griesflocken, die im Kolben langsam zu Boden sanken.
Da ihn dieser Anblick an herabschwebende Schneeflocken erinnerte, hatte er einen Idee: er bastelte eine Miniatur der Basilika von Mariazell, setzte sie in eine wassergefüllte Kugel und gab Griesflocken als Schnee hinzu. Die Schneekugel war geboren!

Perzy ließ die Schneekugel patentieren und gründete mit seinem Bruder im Jahr 1900 eine Schneekugelmanufaktur. Diesen Betrieb gibt es immer noch, und während andere Hersteller heute ein Kunststoffgemisch für den Schneeeffekt verwenden, wird in original Wiener Schneekugeln weiterhin Gries benutzt.

Peter

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peter5886 Offline

Admin


Beiträge: 1.078

20.12.2015 16:30
#4 4. Advent Zitat · antworten

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen 4. Advent!


Mit welchen Adjektiven werden die Adventszeit und Weihnachten in Verbindung gebracht? Würde euch das Adjektiv „geil” in den Sinn kommen?
Mir nicht! Es gibt in Hamburg jedoch einen Weihnachtsmarkt, der als Hamburgs geilster Weihnachtsmarkt bezeichnet wird.
Ich war natürlich da!

Der Weihnachtsmarkt Santa Pauli befindet sich auf dem Spielbudenplatz direkt an der Reeperbahn. Weitere Informationen



Peter

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